Gastbeitrag bei „Wir machen klar Schiff“

*Die Linkparty „Wir machen klar Schiff“ hat leider ihre Pforten geschlossen.*

Die Idee für diese Art der Resteverwertung habe ich vor über 20 Jahren in der Schule im Rahmen einer AG kennengelernt.

Los geht´s:

Ihr zerlegt eure Reste in Streifen, die Breite ist dabei egal, sie sollten nur gleich lang sein, ihr könnt aber natürlich auch längere Streifen zusammenstückeln, wenn ihr mögt.

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Anschließend die Streifen an den langen Seiten zusammennähen.

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Wenn alle Streifen aneinander genäht sind, die Nahtzugaben bügeln, das macht das Schneiden später einfacher.

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Dann das ganze Stück zu einem Schlauch zusammennähen.

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Als nächstes kommen dann Schere oder Rollschneider zum Einsatz und ihr schneidet den Schlauch quer zu den Nähten wieder in Streifen. Dabei kann die Breite der Streifen variieren oder gleichmäßig sein, das ist Geschmackssache.

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Jeden der entstandenen Streifen schneidet ihr nun an einer beliebigen Stelle auseinander. Ich habe für dieses Beispiel ganz willkürlich gearbeitet, ihr könnt aber auch eine Regelmäßigkeit reinbringen und z.B. Immer ein „Feld“ versetzt aufschneiden.

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Im Anschluss puzzlet ihr euch die Reihenfolge der Streifen zurecht.

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Und näht sie wieder an den langen Seiten aneinander.

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Dann ist euer Stoffstück fertig für die Weiterverarbeitung Bei mir ist es ein Kissen geworden:

Da es ja ein Resteprojekt ist, ganz stilecht mit einer Restefüllung. Aus einem abgelegten Hemd meines Mannes habe ich ein Inlet genäht und mit einem Schwung Stoffstücken aus der „kann-man-wirklich-nicht-mehr-verarbeiten-Tüte“ gefüllt.

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Das Kissen ist gleich im Wohnzimmer neben unserem Bullikissen eingezogen.

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Damals in der Schule ist nach diesem Prinzip eine Decke entstanden, ich habe so aber auch schon eine Taschentüchertasche genäht. Je nach Größe der Stoffstreifen ist also alles machbar.

 

Verlinkt zu: Klar Schiff

6 Gedanken zu “Gastbeitrag bei „Wir machen klar Schiff“

  1. Miracuja bloggt schreibt:

    Tolle Sache mit der Resteverwertung. Ich habe mir den Artikel drüben durchgelesen und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich das auch unbedingt ausprobieren muss :-). Wenig Aufwand mit viel Effekt – genau richtig für mich!Viele GrüßeJanine

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